Powered by Max Banner Ads 

Lollarer Lehrer brechen unter der enormen Arbeitslast zusammen (3)!!!

Ein kleiner historischer Exkurs:
Die

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Bezirksverband Mittelhessen

berichtet bereits im Jahr 2004 (Lollarer Erklärung) zum Thema

Operation Zukunft ?
Operation zurück in die Vergangenheit !

Zitat:”

Unser Protest zeigt Wirkung! ” Und er muss weitergehen!

Wenn Frau Wolff angesichts der immer breiter werdenden Proteste gegen Sozial- und Bildungsabbau in Hessen nicht die eigene falsche Politik überdenkt, sondern den Protestierenden Uninformiertheit vorwirft, hat sie die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Skandalös ist es, wenn die Kultusministerin in ihrem Schreiben jetzt schon versucht, die sich mit Sicherheit verschärfenden Probleme in der Unterrichtsversorgung auf die Schulämter und Schulleitungen abzuwälzen. Hierfür sind alleine die CDU-Landesregierung und die CDU-Mehrheitsfraktion im Landtag verantwortlich. Eine Verlagerung dieser Verantwortung auf die Schulämter und Schulleitungen, die ja auch von den erheblichen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen betroffen sind, dient einzig der Verschleierung. Die beste, aktive Mitwirkung in unserem Bildungswesen zum Wohle der Schülerinnen und Schüler, wie sie die Kultusministerin in ihrem Schreiben fordert, ist deshalb derzeit die Beteiligung von möglichst vielen Lehrkräften und Eltern sowie Schülerinnen und Schülern gegen die von Roland Koch und Karin Wolff betriebene Politik.( … )

Und wir werden handeln!

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden wir bis zur Erfüllung unserer Forderungen:

  • Alle Aktivitäten unterlassen, die wir bisher zum Wohle von Schülerinnen und Schülern ” unter Verzicht auf unsere Arbeitnehmerrechte ” auf eigene Kosten durchführten (z.B. Verzicht auf Kostenerstattung bei Klassenfahrten oder Fortbildungen).
  • Unsere Tätigkeiten innerhalb und außerhalb des Unterrichts, die über das geforderte Maß hinausgehen, kritisch auf mögliche Rationalisierung bzw. Einschränkungen überprüfen und so an unsere Gesundheit denken bzw. einem Ausbrennen vorbeugen.
  • In vielfältigen Protesten werden wir deutlich machen, dass diese Regierung Wortbruch, Wahlbetrug und eine Sparpolitik auf Kosten der Zukunftschancen betreibt.
  • Unsere Arbeit weiterhin so professionell und gut wie möglich machen und mit Eltern, Schülerinnen und Schüler unter Benennung der Verantwortlichen deutlich machen, dass alle Einschränkungen unserer Arbeit eine notwendige Reaktion auf die Sparpolitik der Landesregierung sind.

” Zitat Ende. Jetzt wird doch vieles klarer!!!

Die LehrerInnen haben Knatsch mit unserer Kultusministerin – verstehe.
Die Kultusministerin war böse und die LehrerInnen sind jetzt auch böse – verstehe.
(Wir haben unseren Kindern mit dem Projekt “Faustlos” bereits seit der ersten Klasse beigebracht, bei andern Menschen auf Emotionen zu achten, Probleme zu thematisieren und angemessen zu reagieren – was soll ich sagen, es hat funktioniert.)

Weil die LehrerInnen böse sind und die böse Frau Kultusministerin sich Gedanken macht wie sie den Kindern eine bessere Ausbildung zukommen lassen kann, weil die Lehrer ja bislang nicht so gut gearbeitet haben (IGLU und PISA seien hier nur am Rande erwähnt), haben offenbar beide Seiten erkannt, dass sie böse sind.

Aber liebe Leute, das ist keine Straßenschlacht sondern euer Chef hat euch gezeigt wo der Hammer hängt !?! – versteht ihr???

Wie der Angriff gegen die Schüler unserer Grundschule und deren Eltern jetzt als geeignetes oder mächtiges Mittel im Kampf gegen unsere Kultusministerin zu sehen ist – verstehe ich nicht.

Ob der erzieherische Gedanke, unsere Kinder mit dem Boykott IHRES Schulfestes zu bestrafen, nur weil die Kultusministerin böse war, für die Eltern pädagogisch nachvollziehbar oder für nur ein Kind je begreifbar sein wird – DARÜBER WILL ICH ERST GAR NICHT NACHDENKEN !!!

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.